Raucherentwöhnung


Eine Chance für Raucher - rauchfrei in 10 Schritten

Dieses verhaltenstherapeutisch orientierte Programm ist u.a. im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit entstanden. Seit 20 Jahren wird es erfolgreich angewandt.
Nach dem Prinzip der Selbstbestimmung wird in Kursen mit maximal 12 Teilnehmern das eigene Rauchverhalten zunächst beobachtet.
Darauf basierend wird der eigene Zigarettenkonsum verändert und nach einer kurzen Phase ganz eingestellt. Mit einer 4-wöchigen Stabilisierungsphase endet der Kurs.

 

Die Kursgebühr beträgt 100,-€. Die Kosten werden auf Antrag von diversen Krankenkassen in Höhe von 75,-€ übernommen.

Kontaktaufnahme vor Kursbeginn mit:
          Frau Arnold
0 33 41 / 3 17 34

Fakten:

- Im Tabak sind rund krebserregende Substanzen
  (Außerdem vermindert Rauchen die natürlichen Killerzellen im Körper, die das Immunsystem gegen
   Krebszellen einsetzt)
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50.000 Krebstote könnten durch den Verzicht auf den Tabakgenuss jährlich verhindert werden,
   allein 80  bis 85%  aller  Lungentumoren
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Fast jeder, der einen Herzinfarkt unter 40 Jahren erleidet, raucht
  (Bei Frauen steigt das Risiko schon bei täglich einer bis vier Zigaretten um das Doppelte oder
   Dreifache)
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100.000 Menschen werden jährlich in der Bundesrepublik zu Frühinvaliden durch Raucherschäden
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Zwei Drittel der impotenten Männer jeder Altersgruppe rauchen
  (Zahl und Beweglichkeit der Spermien sind beeinträchtigt)
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Jede Zigarette führt zu zehn Billionen Veränderungen an den DNA-Strängen in den Zellen
  (Viele davon können vom Körper repariert werden, aber nach Schätzungen hinterlässt jede
   einzelne Zigarette trotzdem noch rund zehntausend  Mutationen)
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Rauchen schädigt das Ungeborene und Säuglinge
  (Nikotin wird in der Muttermilch angereichert und sammelt sich auch in der Plazenta. Babys von
   Raucherinnen sind kleiner und wiegen im Durchschnitt 200 Gramm  weniger. Ihre geistige und
   körperliche Entwicklung verläuft langsamer. Eine einzige Zigarette beschleunigt beim Embryo
   den Herzschlag um zehn bis zwanzig Schläge pro Minute. Auch wenn nur der Vater zu Hause
   raucht, ist die Rate der Fehl- und Totgeburten deutlich höher. Bei Säuglingen aus Raucher-
   familien ist die gesundheitsschädliche Belastung durch Cotinin (wie das Nikotin ein im Tabak
   enthaltenes Alkaloid) so hoch, dass sie sich im Urin messen lässt.
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Rauchen nimmt die Puste
  (Raucher haben eine deutlich verringerte Lungenfunktion und neigen, völlig unabhängig vom Teer-
   und Nikotingehalt der Zigarette, verstärkt zu Atemwegserkrankungen. Mit der Dauer des
   Rauchens steigt die Gefahr von Lungenemphysemen (abnorme Aufblähung der Lungenbläschen).
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Rauchen verbraucht Energie
  (Durch die Anregung des Nervensystems entsteht bei ihnen eine Art künstlicher Stress, die
   Herzschlag-Frequenz steigt - der Körper verbraucht mehr Energie.)
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Rauchen verkürzt die Lebenserwartung
  (Jede Zigarette kostet fünfeinhalb Minuten Leben. Starke Raucher büßen freiwillig zwölf Jahre
   und mehr ein. Jedes sechste Leiden in der Bundesrepublik ist tabakrauchbedingt. Jährlich
   sterben etwa 200.000 Menschen frühzeitig an den Folgen des Rauchens.)
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Rauchen gefährdet unschuldige Mitmenschen